Kebony Fenster

Die Hürde für neue Hölzer im Fensterbereich ist sehr hoch. Kebony hat dieses Hindernis mühelos überwunden und hat nun die offizielle Empfehlung des Verbandes Fenster und Fassade (VFF).  Kebony wird schon seit Jahren in Skandinavien erfolgreich als Fensterholz verbaut. Nun hat es nach eingehenden Tests, u.a. durch das Institut für Fenstertechnik in Rosenheim, vom VFF die Empfehlung als Fensterholz erhalten. Es entspricht den Anforderungen des Merkblattes HO.06-4. In einem Forschungsvorhaben, das u.a. von der Firma Menck in Hamburg begleitet wurde, konnte die Eignung von Kebony für den Fensterbau nachgewiesen werden.  Es handelt sich um ein nachhaltiges Produkt. Der für die Modifizierung genutzte Furfurylalkohol wird aus Biomasse gewonnen, die ein Nebenprodukt der Agrarwirtschaft ist. Synthetische Chemie kommt hier nicht zum Einsatz. Der Bioalkohol vernetzt sich mit dem Holz und verringert die Feuchteaufnahme derart, dass die Gleichgewichtsfeuchte unter 6 % liegt. Die technischen Eigenschaften liegen deutlich über denen des unbehandelten Kiefernholzes.  So sinkt die kapillare Wasseraufnahme auf ein Zehntel des Wertes bei unbehandeltem Holz. Die maximale Quellung von trocken zu 95 % Luftfeuchte wird auf 4,4 % (radial) und 4,3 % (tangential) reduziert. Das Stehvermögen verbessert sich dadurch signifikant. Quasi als Nebeneffekt steigt die Dauerhaftigkeit des Holzes. Sie erreicht die Klasse 1-2.   Bei der Verleimung und Beschichtung ergeben sich keine Probleme. Es wird empfohlen, bei der Verarbeitung den Empfehlungen des neuen Merkblattes HO.06-4 zu folgen. Fensterkanteln von Kebony bietet die Firma NOKA in Saterland für den deutschen Markt an.

Photos NINA Trondheim  © Angell Foto

Kebony hat Empfehlung als Fensterholz

Der Verband Fenster und Fassade (VFF) nimmt Kebony Clear auf die Liste der Fensterhölzer. Nach Southern Yellow Pine ist nun auch Kebonys Pinus Radiata von der Gütegemeinschaft Holzfenster als Fensterholz empfohlen. Damit steht dem Fenstermarkt nun ein weiteres astreines Produkt der Kategorie Kebony Clear zur Verfügung. 

Architekten müssen nun keine Kompromisse mehr eingehen, wenn es um die Wahl des Holzes für den Außenbereich geht. Mit Kebony für Terrasse, Fassade, Außenmöbel und Fenster lassen sich auch anspruchsvolle Konzepte verwirklichen, indem Kebony in allen Anwendungen eine gleichmäßige Optik liefert.

„Dies ist nun das gute Ende zahlreicher Labor- und Praxistests. Die Anforderungen in Deutschland sind sehr hoch und wir sind recht stolz darauf, dass Kebony diese erfüllen kann“, sagt Per Brynildsen, Entwicklungschef bei Kebony. Zuvor wurden am Norwegischen Institut für Holztechnik, an der Universität Göttingen, bei SHR Holzforschung in Wageningen, bei SP in Stockholm und am Wilhelm von Thünen-Institut in Hamburg die materialtechnischen Eigenschaften akribisch unter die Lupe genommen. Das Institut für Fenstertechnik in Rosenheim unterzog dann Eckverbindungen und komplette Fenster, die von der Firma Menck in Hamburg gefertigt wurden, eingehenden Belastungstests. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. 

Bei einer mittleren Rohdichte von 0,63 g/cm³ beträgt die Gleichgewichtsfeuchte von Kebony Clear, Pinus Radiata, bei Normklima nur noch 4,7 %. Die maximale Quellung und Schwindung quer zur Faser wird dadurch auf Werte um 2 % reduziert, so dass hier Eigenschaften erreicht werden, die mit tropischen Harthölzern vergleichbar sind. Das betrifft auch die Dauerhaftigkeit, die mit Klasse 1 angegeben wird. Die Verleimbarkeit ist gut, auch in Kombination mit anderen Hölzern. So kann zum Beispiel eine Kombikantel aus Kebony in der Außenschicht und Fichte in der Mittel- und Innenschicht gefertigt werden. Dadurch reduzieren sich die Materialkosten. Vom Hersteller wird PU-Leim bzw. Propellerleim empfohlen. Das beim ift untersuchte Rahmeneckverbindungssystem erfüllt die Anforderungen der ift-Richtlinie FE-08/1 und kann bis zu einem Gesamtgewicht des Flügelrahmens von G ≤ 180 kg eingesetzt werden. 

Kebony-Holz lässt sich wie Hartholz verarbeiten und Bedarf aufgrund der geringen Staub- und VOC-Emissionen auch keiner besonderen Vorkehrungen während des Sägens und Profilierens. Auch die Prüfung der Beschichtungen ergab gute Ergebnisse. Tests mit 12 Monaten Freibewitterung zeigten nach Prüfung gemäß ISO 4628 keine Schäden an den getesteten Anstrichsystemen. Bei ungeeigneten, hellen Lacken sind allerdings Farbdurchschläge möglich, weshalb Verarbeiter unbedingt die Empfehlungen des Herstellers beachten sollten. 

Kebony ist von der Europäischen Biozidrichtlinie befreit und kann wie unbehandeltes Holz entsorgt werden (Altholzkategorie AI bzw. AII). Weitere Informationen zu Kebony Clear können Fensterhersteller den Anhängen der neuen Richtlinie HO.06-4 des Verbands Fenster und Fassade entnehmen. Diese können direkt von der Webseite des Verbands www.window.de heruntergeladen werden. 

Fensterkanteln von Kebony bietet die Firma NOKA in Saterland für den deutschen Markt an. 

„NOKA“® Holzverarbeitungs-GmbH
Langholter Weg 1a
26683 Saterland
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Tel.: 04498 929292

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