Architektenpaar entschied sich beim Bau seines Hauses in London für Kebony

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Architektenpaar entschied sich beim Bau seines Hauses in London für Kebony

David Stanley und Romy Grabosch sind beide erfahrene Architekten, die sich mit ihren prestigeträchtigen Projekten weltweit einen Namen gemacht haben. Als sie ihr eigenes Zuhause in Angriff nahmen, schwebte ihnen etwas vor, das einzigartig und qualitativ hochwertig zugleich sein soll.

David Stanley und Romy Grabosch experimentieren beide leidenschaftlich gerne mit unterschiedlichen Materialien, Farben und Oberflächenstrukturen. Während Grabosch sich hauptsächlich um Innenarchitektur und die kleinen Details kümmert, die jedem Zuhause seinen unverkennbaren Charme verleihen, hat Stanley sich in seinem Beruf als Architekt auf exklusive Wohnbauprojekte spezialisiert und lebt nach dem Motto „Das Leben ist zu kurz für schlechte Designentscheidungen“.

Dennoch hat er sich mit den Entscheidungen rund um den Bau seines Eigenheims schwergetan.

Kebony London Leiligheten

Ethische Aspekte und Eigenverantwortung

- Bei der Gestaltung deines eigenen Zuhauses musst du ganz ehrlich zu dir selbstsein, denn du wirst Tag für Tag mit deinen Entscheidungen leben müssen. Was fürein Material du verwendest und wie du wohnen willst – all dies definiert letztlich, wer du bist und wie du dein Leben lebst, erzählt er.

- Hinter jeder Wahl stehen unzählige Stunden, die du mit Nachdenken und mühsamen Abwägungen verbracht hast. Ein interessanter Prozess, eigentlich, denn du wirst dauernd mit dir selbst konfrontiert. Die Wahlen, die wir schließlich getroffen haben, widerspiegeln nicht nur unseren Hintergrund, sondern auch unsere Hoffnungen für die Zukunft.

Kebony London Leiligheten

Grünes Zuhause inmitten einer urbanen Großstadt

David Stanley wuchs in einem kleinen Ort in Kanada auf, umgeben von Wald. Heute lebt er mit seiner Familie in der Metropole London. Dennoch ist es für ihn wichtig, dass seine Kinder beim Aufwachsen einen Bezug zu Holz und anderen Naturelementen bekommen.

- Als Architekten – und nicht zuletzt auch als Eltern – ist es unsere Pflicht, nachhaltige Bauwerke für zukünftige Generationen zu erschaffen. Wir müssen sie mit unterschiedlichen Materialien in Kontakt bringen, sodass sie später in der Lage sind, für sich und die Zukunft gute Entscheidungen treffen, erklärt er engagiert.

Eine natürliche Verschnaufpause

Das Zuhause sollte für Stanley zudem in den umliegenden Außenraum eingebettet sein, sodass man sich darin nicht isoliert fühlt. In seinem Fall war diesder Garten.

- Die eigentliche Vision hinter der Hauserweiterung war es, den Übergang vom Innen zum Außen über den geschickten Einsatz von Holz, Fenstern und Licht unsichtbarer zu machen. Natürliches Holz verleiht einem Gebäude etwas Erdverbundenes und Lebendiges. Ganz abgesehen davon, dass es dadurch einen einzigartigen Charakter erhält, der sich über die Jahre weiterentwickelt – genau so, wie die Menschen, die darin wohnen. Zugleich schafft es eine nähere Verbundenheit mit der Natur und ein Gefühl von Ruhe und Freiheit – eine Verschnaufpause, unentbehrlicher Luxus in einem gestressten Großstadtleben.

Kebony London Leiligheten

Von außen geschützt

Dem Architektenpaar war die Wichtigkeit von Qualitätsmaterial für das Design und die Funktion bewusst. Dabei viel ihre Wahl schon sehr früh auf Kebony.

- Als Grundidee gingen wir von verkohltem Kebony aus, einem umweltfreundlichen, qualitativ hochwertigen Material mit einem charakteristischen Erscheinungsbild. Doch als wir schließlich damit arbeiteten, übertraf es alle unsere Erwartungen. Für uns als Architekten war dieses Material einfach toll und wie geschaffen für Außenverkleidungen, so das Paar.

- Es handelt sich dabei um ein Sowohl-als-auch-Material. Zum einen ist es eine schützende Außenschicht, die dein Zuhause vor Wind und Wetter abschirmt. Zumanderen ist es schon an und für sich ein Kunstwerk.

Andere Projekte mit verkohltem Kebony

Prestigeträchtiger Preis für das Design

Die aufsehenerregende Kebony-Hauserweiterung hat bei der letztjährigen Vergabe des Surface Award den ersten Preis in der Kategorie „Housing Exterior Surface“ eingebracht. Dieser Preis wird für den innovativsten Gebrauch von Materialien in Bauprojekten weltweit verliehen und nach den Kriterien Material, Einsatzgebiet und ästhetisches Design des Projekts beurteilt.

Traditionelle japanische Methode

Der Typ Kebony-Holz, den David Stanley und Romy Grabosch verwendet haben,hat eine ganz besondere Behandlung durchlaufen. Eine in Großbritannien niedergelassene Firma namens Shou Sugi Ban wendet alte japanische Verfahren auf Kebony-Holz an, um dadurch eine ganz einzigartige Oberfläche zu erhalten. „Shou Sugi Ban“ ist ein japanischer Begriff, der mit „verbranntem Zedernholz“ übersetzt wird. Shou Sugi Ban verkauft sowohl das Holz Kebony Clear als auch Kebony Character. Beides hat diese Veredelungstechnik durchlaufen und folglich das charakteristische Aussehen, das mit interessanten Farbnuancen und Oberflächenstrukturen einhergeht.