Architektenpaar entschied sich beim Bau seines Hauses in London für Kebony
David Stanley
London
2017

Architektenpaar entschied sich beim Bau seines Hauses in London für Kebony

Aksel Jermstad

David Stanley und Romy Grabosch sind beide erfahrene Architekten, die sich mit ihren prestigeträchtigen Projekten weltweit einen Namen gemacht haben. Als sie ihr eigenes Zuhause in Angriff nahmen, schwebte ihnen etwas vor, das einzigartig und qualitativ hochwertig zugleich sein soll.

Heute lebt er mit seiner Familie in der Metropole London. Dennoch ist es für ihn wichtig, dass seine Kinder beim Aufwachsen einen Bezug zu Holz und anderen Naturelementen bekommen. - Als Architekten – und nicht zuletzt auch als Eltern – ist es unsere Pflicht, nachhaltige Bauwerke für zukünftige Generationen zu erschaffen. Wir müssen sie mit unterschiedlichen Materialien in Kontakt bringen, sodass sie später in der Lage sind, für sich und die Zukunft gute Entscheidungen treffen, erklärt er engagiert.

Von außen geschützt

Dem Architektenpaar war die Wichtigkeit von Qualitätsmaterial für das Design und die Funktion bewusst. Dabei viel ihre Wahl schon sehr früh auf Kebony. - Als Grundidee gingen wir von verkohlthem Kebony aus, einem umweltfreundlichen, qualitativ hochwertigen Material mit einem charakteristischen Erscheinungsbild. Doch als wir schließlich damit arbeiteten, übertraf es alle unsere Erwartungen. Für uns als Architekten war dieses Material einfach toll und wie geschaffen für Außenverkleidungen, so das Paar. - Es handelt sich dabei um ein Sowohl-als-auch-Material. Zum einen ist es eine schützende Außenschicht, die dein Zuhause vor Wind und Wetter abschirmt. Zum anderen ist es schon an und für sich ein Kunstwerk.

Prestigeträchtiger Preis für das Design

Die aufsehenerregende Kebony-Hauserweiterung hat bei der letztjährigen Vergabe des Surface Award den ersten Preis in der Kategorie „Housing Exterior Surface“ eingebracht. Dieser Preis wird für den innovativsten Gebrauch von Materialien in Bauprojekten weltweit verliehen und nach den Kriterien Material, Einsatzgebiet und ästhetisches Design des Projekts beurteilt.

Traditionelle japanische Methode

Der Typ Kebony-Holz, den David Stanley und Romy Graboscher verwendet haben, hat eine ganz besondere Behandlung durchlaufen. Eine in Großbritannien niedergelassene Firma namens Shou Sugi Ban wendet alte japanische Verfahren auf Kebony-Holz an, um dadurch eine ganz einzigartige Oberfläche zu erhalten. „Shou Sugi Ban“ ist ein japanischer Begriff, der mit „verbranntem Zedernholz“ übersetzt wird. Shou Sugi Ban verkauft sowohl das Holz Kebony Clear als auch Kebony Character. Beides hat diese Veredelungstechnik durchlaufen und folglich das charakteristische Aussehen, das mit interessanten Farbnuancen und Oberflächenstrukturen einhergeht.

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